








Es folgt ein Vorschlag der GertherJugend bezüglich einer möglichen






Ein Notausgang (Feuervorschriften) wird im Kirchenschiff hinzugefügt.


Die Umbauarbeiten im Obergeschoss halten sich auch in Grenzen, da hier „nur“:
- die bisherige sehr kleine und enge Küche neben der Empore zu einem Fahrstuhlschacht (1) umgebaut wird.







Der ausgebaute Kriechkeller erhält zwei große Räume (1) & (2) , die jedoch durch eine mobile Wand / Faltwand (3) zu einem großen Gemeinschaftsraum zusammengefügt werden können.

Der vordere Mehrzweckraum (1) erhält eine große Küche (2)


Die beiden Mehrzweckräume sind zum Seitengang so mit gebaut, dass natürliche Nischen (1 & 2) entstehen, die Platz für (Einbau-)Schränke bieten.

Am Ende des ausgebauten Kellers entstehen über die gesamte Breite des Kirchenschiffs zwei Räume (1) & (2)

Der eine, größere Raum bildet das neue größere Ämterzimmer mit Zugang zum Seitengang



In der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2013 - lange bevor es zu Diskussionen in der Landes- oder Bezirkskirche über die Zukunft der Gemeinden gab - hatte sich die Jugend der Gemeinde Gerthe aufgrund der persönlichen Lebens- & Ausbildungssituationen zusammengesetzt und einmal über die Zukunft der Gemeinde und des Gemeindelebens nachgedacht.
Das nachfolgend aufgezeigte Projekt wurde nie verwirlicht und wird es wohl auch nicht - dennoch wurde es mit der damaligen Bezirksleitung und auch der Bauabteilung der Verwaltung der NAK NRW diskutiert und in Bezug auf seine detailreiche und durchdachte Ausarbeitung gelobt.
Wir möchten - als Erinnerung und Impuls zum Nachdenken - das Projekt hier dennoch einfach stehen lassen.
Viel Freude beim Lesen!
Januar 2014
(Datum der Vorstellung)
Die Jugend hat sich in der Gemeinde Gerthe zu einer recht aktiven Gruppe entwickelt, die das Gemeindeleben in vielen Bereichen aktiv mitgestaltet:
• Musik (Gemeindechor, Instrumentalgruppe)
• Kinderbetreuung
• gemeinsame Aktionen insbesondere mit den Senioren (u.a. Sommergrillen, Gestaltung von Seniorentreffen)
• Mitarbeit bei Gemeindeprojekten
• Durchführung eigener Projekt (Entschlafenen-Andacht, Filmbeiträge, Internetauftritt)
• fest etablierte Gemeinschaftsaktionen (GertherJugendTreff‘s, jährlicher JugendUrlaub etc.)
Inzwischen sind die meisten Jugendlichen in einem Alter, in dem die Berufs- und Lebensplanung eine immer größere Rolle spielt und damit auch die Rolle des Wohn- bzw. Ausbildungsortes und die – zukünftige (!) - Rolle in der Gemeinde.
Diesbezüglich beobachten die Jugendlichen seit längerem die Entwicklungen in der Gemeinde im Allgemeinen sowie die eigenen Möglichkeiten im Besonderen
• die Gemeinde ist im Gesamten sehr aktiv mit einer „gesunden“ Altersstruktur und „stabilen“ Teilnehmerzahlen in Gottesdiensten sowie darüber hinausgehenden Veranstaltungen
• nicht-geistliche Angebote überwiegen dabei stark gegenüber geistlichen/kirchlichen Angeboten (und Teilnehmerzahlen)
• in der Gemeinde herrscht eine liebevolle Atmosphäre, die sich in einem gepflegten und interessierten Miteinander zeigt, das oft über das „übliche geschwisterliche Niveau“ hinausgeht
– manche Geschwister können oft an Angeboten & Treffen nicht mehr teilnehmen, weil sich Hindernisse auftun
– in Hinblick auf die Zukunft kündigt sich ein Strukturwandel an
– größer werdende Teilnehmerzahlen in gruppenspezifischen Bereichen (Jugend, Senioren) führen auch zu Problemen (Infrastruktur)
– wenn man für „Kirche“ eine „Kernkompetenz“ definieren wollte, wäre hier die seelsorgerische Betreuung zu nennen sowie der Schwerpunkt auf die geistlichen Angebote zu legen
– dieser Bereich sollte ein Vertiefung erfahren…!
– bei der Betrachtung des Gemeindelebens zeigt sich eine große Vielfalt an Ideen, Interessen und auch Möglichkeiten/Potenzial (!), dass genutzt werden sollte, auch um die „Kernkompetenz“ zu erhalten/pflegen, was sich zunehmend schwieriger gestaltet
– das Gemeindegebäude („Kirche“) ist Anlaufstelle und „Location“ für viele dieser Aktionen bzw. für das Gemeindeleben
– es findet sich eine günstige Struktur bezüglich des „Einzugsgebietes“ der Gemeinde, so dass die Gemeinde als zentral liegend empfunden wird
– das Miteinander in der Gemeinde lässt die Nutzung des Gebäudes für diverse Aktivitäten unkompliziert zu, stößt jedoch – insbesondere mit Blick in die Zukunft – immer häufiger an Grenzen…
• es wurden Berechnungen angestellt, um ein Blick für die Zukunft der Strukturen in der Gemeinde zu gewinnen
• die Geschwister wurden dazu in Gruppen eingeteilt, die eine Berechnungsgrundlage bilden sollten
• unberechenbare Variablen (Geburten & Todesfälle) wurden durch eine „großzügige“ Grenzbildung sowie die Erfahrungen der vergangenen Jahre versucht, möglichst klein zu halten.
Kurze Erläuterung:
Zur Berechnung wurden folgende Gruppen eingeteilt:
• 0 - 6: Kleinkinder (KK)
• 7 - 14: Kinder (K)
• 15-28: Jugend (J)
• 29-64: „Mittelalter“ (M)
• 65-95: Senioren
• 95+ : statistisch nicht erfasst
Die Gruppen „Jugend“ und „Mittelalter“ sind als – insbesondere relativ sicher berechenbare Variablen – in Betrachtung auf das Jahr 2025 sehr stabil!
Die Gruppe der Senioren wird eine extreme Zunahme erfahren (+ 16%, d.h. + ca. 17 Geschwister)
Die unsicherste Variable ist die Anzahl der „Kleinkinder“, die hier bei 0% liegt, jedoch wegen der nicht wenigen „gebärfähigen“ Jugendlichen, insbesondere vor dem Hintergrund eines Zeitraumes von 11 Jahren (!), sicher höher liegt.
Diese „Unberechenbarkeit“ sollte durch eine großzügige Altersgrenze bei den nicht mehr erfassten Senioren (95+) in Bezug auf die Gesamtzahl ausgeglichen werden.
Bis zum Jahre 2025 werden insgesamt 4 Amtsträger im Ruhestand sein (1 Evangelist, 1 Priester, 2 Diakone)
Aktuell (2014) ist ein Seelsorger für ca. 7,3 % (bzw. 7) der Geschwister zuständig.
Im Jahr 2025 ist ein Seelsorger für ca. 10,1 % (bzw. 10) der Geschwister zuständig.
Der Ämterkreis hat in den vergangenen 10 Jahren schon eine ähnliche Verkleinerung erfahren (Inruhesetzung, Todesfall, Amtsniederlegung)
ABER:
• für die jeweiligen Gruppen immer enger wird
• im ersten Stock liegt, was noch dadurch zu einem zusätzlichen Problem wird, dass die Toiletten im Keller liegen
• dies stellt insbesondere für die Senioren ein Hindernis dar
KEIN Umbau in Kirchenschiff, Kinderraum, Treppenhaus
-Einbau eines Notausgangs im Kirchenschiff zum Parkplatz
- Vergrößerung des Seitenausgangs in der Garderobe auf den Parkplatz
- Auflösung der Sakristei (Ämterzimmer) mit Umgestaltung zu einer
- behindertengerechten Toilette,
- einem Nebenfoyer mit Seiteneingang sowie
- einem Fahrstuhlschacht
KEIN Umbau auf der Empore, im Flurbereich und im Treppenhaus
- Einbau einer „Zwischendecke“ bzw. Empore im Mehrzweckraum über zwei Drittel des Raumes, um so quasi eine Verdopplung des Raummaßes mit viel Lagerfläche zu erreichen.
Durch die Öffnung der Empore zum Fenster hin sind beide Ebenen lichtdurchflutet.
- Auflösung der Küche mit deren Umbau in einen Fahrstuhlschacht
KEIN Umbau im Treppenhaus, Heizungs- und Blumenkeller
- Ausbau des „Kriechkellers“
- Umgestaltung der Räume mit Öltank und Lager (!)
- Modernisierung der Toiletten
- Einbau von Treppenaufgängen zum Parkplatz beidseits
- Lichtschächte & Drainage,
- Fahrstuhl,
- Öltank,
- Lagerraum,
- Elektrik,
- Toiletten,
- Mehrzweckraum/-räume,
- Sakristei,
- Seitenausgänge
• die GertherJugend wollte auf Basis der aktuellen Daten sowie der zu erwartenden Entwicklungen einen Vorschlag machen, der sich der aktuellen, rein strukturellen Probleme annimmt und dazu beiträgt, dass die Gemeinde Gerthe in ihrer Kirche auch in der Zukunft ein schönes Zuhause hat
• wir hoffen
– auf rege Auseinandersetzung mit dem Renovierungsvorschlag sowie den ihm zugrundeliegenden Überlegungen…
– auf eine Befragung, Diskussion dieser Hintergründe auch in der Gemeinde
– gerne auch auf – andere oder bessere – Alternativvorschläge
– hiermit jedweder Überlegung einer zukünftigen Auflösung, Fusion bezüglich der Gemeinde Gerthe zuvorzukommen ;)
Das Ämterzimmer wird umgestaltet: aus dem Raum entsteht
- ein Fahrstuhlschacht (1), der auf der Fläche der Küche im Obergeschoss entsteht
- ein behindertengerechtes WC (2) auf dieser Ebene neben dem Fahrstuhlschacht
- ein „Nebenfoyer„ (3) aus dem „restlichen“ Ämterzimmer, dass auch mit einem Nebeneingang / Notausgang zum Parkplatz anstelle der jetzigen Fenster versehen wird.
Dieses Nebenfoyer bietet außerdem reichlich Platz für Regale für die Chormappen und Familien, Printmedien etc. Die Ämterzimmertür kann dabei zu einem Durchgang ähnlich zu denen zur Garderobe erweitert werden.
Die Umbauarbeiten im Obergeschoss halten sich auch in Grenzen, da hier „nur“:
- der Mehrzweckraum eine „Zwischendecke“ (2) erhält, die ähnlich einer Empore den halben bis 2/3 des Raumes umfasst Vorteil dieser Konstruktion ist, dass dadurch, dass die Empore zur Fensterwand hin offen ist, beide Raumteile viel Licht erhalten.
Außerdem gewinnen wir viel Lagerraum auf der Empore. Zugang soll eine solide, breite Treppe (3) bieten, die auch einen sicheren Transport großer Gegenstände zulässt.
Die große Grundfläche des Mehrzweckraumes kann als Begegnungsstätte für Jugend, Mittelalter etc. ausgestaltet werden.
Die größten und kompliziertesten und damit sicherlich auch teuersten Eingriffe betreffen das Untergeschoss:
- die bis dato nur als „Kriechkeller“ unter dem gesamten Kirchenschiff vorhandene Unterkellerung soll ausgebaut werden.
Bei der Kellerhöhe von ca. 2, 15m erhalten wir somit sehr große Räumlichkeiten zur weiteren Ausgestaltung.
Zunächst die Sicherheitsaspekte:
- Zwei Notausgänge / Nebeneingänge mit einer Treppe sollen rechts und links (Notausgang 1 & 2 in der Zeichnung) eingebaut werden Parkraum geht dabei kaum verloren
- der Kirchenbau muss rundherum freigelegt, drainiert und mit Lichtschächten ausgestattet werden (ähnlich wie bei den Toilettenräumen) , um den neuen Kellerraum Licht und Belüftung zu geben
Weitere Umbauarbeiten:
- Heizungskeller und Blumenkeller bleiben in ihrer Form erhalten, lediglich das Zugangs„fenster“ (1) im Blumenkeller zum jetzigen „Kriechkeller“ wird vermauert.
- Die Herren und Damentoiletten werden ca. umstrukturiert, so dass in der Herrentoilette zwei Toiletten (1) und drei Pissoirs (2) in der Damentoilette vier Toiletten (3) untergebracht werden können
- In den Waschräume der Toiletten sollen jeweils zwei Waschbecken (4) untergebracht werden
Der bisherige kleine Abstellraum, der den Waschraum der Herrentoilette eingeengt hat, wird aufgelöst (5)
Die extremen Umbauarbeiten betreffen Öltank- & Lagerraum:
- hier entsteht ein (kleinerer) Ölraum (1) sowie das untere Ende des Fahrstuhlschachtes (2).
Die Fahrstuhltür ist hier um 90° verlegt, so dass der Fahrstuhl zwei Türen besitzt (nach Osten im Erd- und Obergeschoss; nach Süden im Kellergeschoss)
Es entsteht so eine Öffnung vor dem Fahrstuhlschacht (3) in den neuen Gang des ausgebauten Kellers unter dem Kirchenschiff.
Der Umbau des Öltanks ist sicherlich die komplizierteste Angelegenheit
Die beiden Mehrzweckräume sind zum Seitengang so mit gebaut, dass natürliche Nischen entstehen, die Platz für (Einbau-)Schränke bieten.
Am Ende des ausgebauten Kellers entstehen über die gesamte Breite des Kirchenschiffs zwei Räume, von denen
- der eine, größere das neue größere Ämterzimmer mit Zugang zum Seitengang bildet,
- der zweite, kleinere, vom zweiten Mehrzweckraum zugänglich ist und als Abstell- / Lager- oder kleiner Arbeitsraum genutzt werden kann.
Auf diese Weise entsteht viel Raum für gleichzeitig stattfindende Unterrichte wie Vorsonntag- und Sonntagschule, Religionsunterrichte etc.
Der zweite, kleinere Raum ist vom zweiten Mehrzweckraum zugänglich und kann als Abstell- / Lager- oder kleiner Arbeitsraum genutzt werden kann. Auf diese Weise entsteht viel Raum für gleichzeitig stattfindende Unterrichte wie Vorsonntag- und Sonntagschule, Religionsunterrichte etc.